Barsinghausen, der 10.10.2012: Der Tod des ehemaligen Nationaltorhüters Robert Enke jährt sich bereits zum dritten Mal. Da der 10. November in diesem Jahr auf den elften Spieltag der laufenden Bundesligasaison fällt, wird an diesem Wochenende in so manchem Fußballstadion sicherlich nicht nur dem Fußball, sondern auch dem einstigen Spieler von Hannover 96 gedacht.

Denn Robert Enke bleibt weit über die Grenzen Hannovers hinaus als außerordentlicher Torwart sowie gleichermaßen als einzigartiger Mensch in Erinnerung. So war er durch sein vielfältiges soziales Engagement, das er beispielsweise durch die Unterstützung von Tierschutzorganisationen, oder von Einrichtungen, die sich der Behandlung von schwerkranken Kindern widmen, zum Ausdruck gebracht hatte, vielen neben dem sportlichen auch ein menschliches Vorbild.

Um am dritten Todestag dieser herausragenden Persönlichkeit gemeinsam zu gedenken, lädt die Robert-Enke-Stiftung zu einer virtuellen Veranstaltung über die Social-Media-Plattform „Facebook“ ein und ruft alle Nutzer zur Teilnahme auf. Ferner soll mit dem Appell „ROBERT gedENKEn“ ein geschlossenes Zeichen für die Enttabuisierung der Krankheit Depression gesetzt werden.

Diesbezüglich fügt Teresa Enke, Witwe des verstorbenen Nationaltorhüters und Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung, an: „Der Umgang mit Depressionserkrankungen ist in den letzten Jahren insbesondere durch unterschiedlichste Aktivitäten der Stiftung spürbar offener geworden. Allerdings müssen wir im Hinblick auf die vollständige Akzeptanz und Toleranz dieser Krankheit sowohl im Leistungssport als auch in einigen anderen gesellschaftlichen Strukturen nachwievor noch einiges bewegen.“ Vor diesem Hintergrund versucht die Robert-Enke-Stiftung weiterhin zum einen Depressionsleidenden über die Erschaffung von niederschwelligen Beratungsangeboten direkt Hilfe zukommen zu lassen, und zum anderen durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, nicht Betroffene fortwährend für die Thematik zu sensibilisieren.

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