Vom 01. bis 10. Juli 2011 war es wieder soweit. Hannover stand zehn Tage lang ganz im Zeichen des weltgrößten Schützenfestes, das mittlerweile eine 482 Jahre alte Tradition besitzt. Wie immer drehte sich in erster Linie natürlich alles um die Schützen, rasante Fahrgeschäfte, Musik und Tanz, Lüttje Lage und Feier-Vergnügen für Groß und Klein. Doch darüber hinaus wurde in diesem Jahr auch an die Robert-Enke-Stiftung gedacht.

Zurückzuführen war dies auf das Engagement der vier diesjährigen Bruchmeister Daniel Broska, Daniel Dombrowski, Felix Loeser und Sebastian Römer. Jene hatten sich in ihrer Funktion als ehrenamtliche Repräsentanten des Schützenwesens sowie der niedersächsischen Landeshauptstadt dazu entschlossen, während des Schützenfestes Spenden zugunsten der RES zu sammeln. Die wesentliche Komponente stellte diesbezüglich die sogenannte „Bruchmeisteraktion“ dar, welche am 09.07.2011 auf dem Platz der Weltausstellung in Hannovers Innenstadt stattfand. Hier versuchten die Bruchmeister Gelder durch eine Tombola, den Verkauf von Speisen und Getränken und sonstige Aktionen, wie z.B. einer Fahrt mit der Feuerwehrleiter auf bis zu 30 Meter Höhe, zu generieren. Zudem ermöglichten sie der Stiftung mit einem Informationsstand auf der Veranstaltung präsent zu sein, so dass neben der finanziellen Unterstützung, auch eine Plattform zur Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit gegeben war. Insgesamt kam im Rahmen des Schützenfestes 2011 eine Summe in Höhe von 5.100 Euro zusammen, die RES-Geschäftsführer Jan Baßler gemeinsam mit dem stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden, Hannovers OB Stefan Weil, nach der offiziellen Abschlusspressekonferenz in Form eines symbolischen Schecks dankend entgegen nahm. Baßler zeigte sich erfreut über die „tolle Solidarität, die wir als Stiftung durch die Aktion der Bruchmeister erfahren.“