FÖRDERTÄTIGKEITEN

In diesem Bereich werden die Einrichtungen, Projekte und Institutionen dargestellt, die durch die Robert-Enke-Stiftung unterstützt werden. Ziel ist es dabei, einer möglichst breiten Schicht der Betroffenen eine Hilfestellung anbieten zu können. Näheres hierzu finden Sie unter dem Punkt „Antragsstellung“.

Zunächst wurden auf der ersten operativen Sitzung am 15.04.2010 drei Kooperationspartner ausgewählt. So besteht mittlerweile auf regionaler Basis eine enge Zusammenarbeit mit dem „Bündnis gegen Depression in der Region Hannover“. Bundesweit arbeitet die Robert Enke-Stiftung mit dem Aktionsbündnis „Seelische Gesundheit“ und der „DGPPN“, der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, zusammen. Schließlich unterstützt die Robert Enke-Stiftung die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) im Bereich Kinder-Herzkrankheiten. In diesem Zusammenhang übergab Teresa Enke am 22.04.2010 in der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin einen symbolischen Scheck in Höhe von 6000 Euro an den Direktor der Klinik, Prof. Dr. med. Armin Wessel. Für ein Jahr übernimmt die Stiftung damit einen Teil der Finanzmittel für die Vergütung eines Psychologen, der für die Betreuung von Eltern herzkranker Kinder in der Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zuständig sein wird.

Die Robert-Enke-Stiftung sieht im Bereich Depression ihre wesentliche Aufgabe (und Chance) in gezielter Öffentlichkeitsarbeit. Weiter soll das Spezialthema „Depression im Leistungssport“ gefördert werden. Im Bereich der Herzkrankheiten bei Kindern geht es zunächst darum, durch Pilotprojekte strukturelle Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen, z.B. in der Betreuung betroffener Eltern. In Zusammenarbeit mit der DGPPN und der Universität Aachen finanziert die Stiftung maßgeblich die Neugründung eines Referates „Sportpsychiatrie“. Hintergrund hier ist, dass psychische Erkrankungen bei Spitzensportlern besonders stigmatisiert sind. Während die Versorgung psychisch Kranker in Deutschland in den letzten Jahrzehnten deutlich besser geworden ist, scheint diese Bewegung an Spitzensportlern vorbeizugehen. Das Referat soll Diskussionen führen und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten.