Barsinghausen, 24.09.2012: Mit einer Fördersumme in Höhe von 10.000 Euro unterstützt die Robert-Enke-Stiftung zahlreiche Aus- sowie Fortbildungsmaßnahmen zum Thema Depression, welche die TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden für ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter anbietet. In diesem Zusammenhang überreichte Stiftungsmitarbeiter Tilman Zychlinski gemeinsam mit Vertretern des Initiativ-Teams „Mainz 05 hilft e.V.“ sowie der Spendeninitiative der Rhein-Main-Presse „Leser helfen“, die jeweils auch noch einmal 10.000 Euro beigesteuert haben, am 31.08.2012 vor dem Bundesligaspiel des 1.FSV Mainz 05 gegen die SpVgg Greuther Fürth den Scheck über insgesamt 30.000 Euro.

Bereits einen Tag nach der Spendenübergabe startete die erste von mehreren Fortbildungsmaßnahmen für 150 Teilnehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet, die sich sowohl im Hinblick auf den medizinisch-therapeutischen Aspekt, dabei insbesondere zur Thematik Depression in der Arbeitswelt, als auch zum Schwerpunkt Depression und Bewegung ausbilden ließen. „Bedenkt man, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge jährlich weit über 25.000 Anrufe erhalten und hierbei regelmäßig mit dem Krankheitsbild Depression konfrontiert werden, erscheinen mir solche Weiterbildungsmaßnahmen immens wichtig“ sagt RES-Geschäftsführer Jan Baßler. Zudem freut er sich, „hinsichtlich der angestrebten kontinuierlichen Erweiterung unseres Netzwerkes einen neuen kompetenten Ansprechpartner gefunden zu haben, an den wir Ratsuchende aus dieser Region vermitteln können.“.

So bietet die bereits seit 1973 existierende TelefonSeelsorge Mainz-Wiesbaden Betroffenen an 365 Tagen im Jahr eine dauerhafte Anlaufstelle für die telefonische Erstberatung und erfüllt auf diese Weise eine wichtige und aufgrund der gewährleisteten Anonymität vor allem niederschwellige Brückenfunktion im Hinblick auf den Umgang mit der Krankheit Depression.

Für die Freundliche Bereitstellung des Bildes bedanken wir uns bei der Verlagsgruppe Rhein Main und Sascha Kopp.