Der Verwaltungssitz der Robert-Enke-Stiftung, die am vergangenen Wochenende in der DFB-Präsidiumssitzung in München ins Leben gerufen wurde, ist in Barsinghausen. Geleitet wird die Verwaltung der Stiftung zunächst von Jan Baßler, der hauptberuflich beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV) arbeitet. Der Stiftungssitz ist in der Verwaltung von Hannover 96 neben der AWD-Arena.

NFV-Präsident Karl Rothmund, Schatzmeister der Stiftung, freut sich, dass die Entscheidung auf Barsinghausen gefallen ist und begrüßte den Personalvorschlag Baßler. Der 32-jährige Jurist aus Wennigsen und ehemalige Spieler von Hannover 96 ist Leiter des Präsidialbüros des NFV.

Die Robert-Enke-Stiftung wird Maßnahmen und Initiativen fördern, die der Aufklärung, Erforschung und Behandlung der Krankheit Depression dienen. Auf Wunsch der Vorsitzenden, Teresa Enke, wird sich die Stiftung außerdem für an Herzkrankheiten leidende Kinder engagieren. Die gemeinnützige Stiftung hat ein Anfangsvermögen in Höhe von 150 000 Euro, das zu je einem Drittel durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB), den Ligaverband und Hannover 96 getragen wird.

Die personelle Besetzung des Vorstandes, Stiftungsrates und Kuratoriums wurde auf der DFB-Präsidiumssitzung wie folgt festgelegt: