Barsinghausen, 12.03.2012: „In meinen Augen war es ein wirklich erfolgreiches und vor allem konstruktives Wochenende, das unsere künftige Arbeit sicherlich erheblich voranbringen wird“ sagte Teresa Enke, Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung im Nachgang zu der Kuratoriumssitzung vom letzten Freitag sowie der Klausurtagung, welche am Folgetag, ebenfalls im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen, stattgefunden hat.

In Anwesenheit vom Vorsitzenden des Kuratoriums, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, stand am 09.03.2012 zunächst einmal die Bilanzierung der letzten beiden Jahre Stiftungsarbeit im Mittelpunkt. Zu diesem Zweck waren unter anderem auch die Verantwortlichen verschiedener Projekte, wie bspw. der Initiative „MentalGestärkt“, im Zuge derer eine Anlaufstelle für psychisch erkrankte Leistungssportler an der Sporthochschule Köln eingerichtet wurde, eingeladen, um die jeweilige Resonanz bzw. bisherige Erfahrungen darzulegen. Nachdem man in diesem Rückblick ein durchweg positives Fazit ziehen konnte, galt es dann am Samstag, neue Ziele für die Zukunft zu stecken. Hierbei spielten gerade die medizinischen Experten eine nicht unbedeutende Rolle, da sie einige verheißungsvolle Ideen für weitere Ansatzpunkte, welche mittelfristig angestrebt werden sollen, eingebracht haben.

So ist nun zum Beispiel eine Ausweitung der bisher sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover im Bereich der Kinderherzkrankheiten geplant, um einerseits die Betreuung betroffener Kinder sowie ihren Eltern kontinuierlich zu verbessern und andererseits die Tätigkeiten auch in diesem Feld, welche in der öffentlichen Wahrnehmung manchmal ein wenig untergehen, nochmals zu betonen. Doch natürlich wurde sich nicht minder mit dem Krankheitsbild Depression auseinandergesetzt, so dass auch in diesem Sektor neue Vorhaben entwickelt werden konnten. Unter anderem möchte die Stiftung hier versuchen, sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport nachhaltig Instrumente zur Aufklärung sowie Sensibilisierung in die Trainerausbildung zu installieren. „Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen mehr als zufrieden“ resümierte auch Geschäftsführer Jan Baßler, der sich darauf freut, „die verschiedenen Konzeptionen aus der Theorie in die Tat umzusetzen.“