Barsinghausen: Im Zuge ihrer Aufgabe neben der Erforschung, Aufklärung und Behandlung von Depressionskrankheiten auch Projekte und Maßnahmen im Bereich der Kinderherzkrankheiten zu fördern, unterstützt die Robert-Enke-Stiftung seit April 2015 eine gemeinsame Studienarbeit der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit und der Kinderherzchirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen mit einem Förderbetrag von 41.000 Euro.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Cesnjevar (Kinderherzchirurgische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen), Prof. Dr. Gunther H. Moll und Dr. Anna Eichler (Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Erlangen) sollen bis Jahresende 40 sechs- bis achtjährige Kinder im Rahmen der Studie untersucht werden, die sich im Alter von null bis drei Jahren aufgrund eines Lochs in der Herzscheidewand (Ventrikelseptumdefekt) in der kinderherzchirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen in Behandlung befanden.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Cesnjevar (Kinderherzchirurgische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen), Prof. Dr. Gunther H. Moll und Dr. Anna Eichler (Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Erlangen) sollen bis Jahresende 40 sechs- bis achtjährige Kinder im Rahmen der Studie untersucht werden, die sich im Alter von null bis drei Jahren aufgrund eines Lochs in der Herzscheidewand (Ventrikelseptumdefekt) in der kinderherzchirurgischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen in Behandlung befanden.

Das primäre Ziel dieser Studienarbeit liegt darin, mögliche Veränderungen in der psychischen Entwicklung von Kindern festzustellen, die aufgrund dieses Herzfehlers im Babyalter operiert wurden. Obgleich aus kardiologischer Sicht keinerlei Beeinträchtigungen zu erwarten seien, soll der Verlauf der psychischen Entwicklung der Kinder erforscht und dabei sowohl das Wohlbefinden, als auch der Entwicklungsstand der Kinder nicht außer Acht gelassen werden. Zur Klärung dieser Forschungsfrage erfassen Mitarbeiter der Erlanger kinderpsychiatrischen Abteilung die aktuellen Entwicklungsstände der Kinder in emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Entwicklungsbereichen und vergleichen diese mit den Daten einer Kontrollgruppe.

Zusätzlich soll innerhalb der Studienarbeit der Frage nachgegangen werden, wie belastet betroffene Eltern durch den frühen Eingriff am Herzen ihres Kindes sind, welche Faktoren sich positiv auf den weiteren Heilungsverlauf auswirken können und welche Kinder beziehungsweise welche Erwachsenen ganz besonders von Langzeitfolgen von Herzoperationen im Babyalter betroffen sind. Dafür beziehen die Wissenschaftler bei der Erhebung Einflussfaktoren wie Elternängste, Operationskomplikationen und die Belastung durch die Operationsnarbe mit ein. Oberstes Ziel ist es hierbei, anhand der Forschungsergebnisse die Identifizierung besonders gefährdeter Gruppen (beispielsweise ängstliche Eltern) zu ermöglichen und Anhaltspunkte für Präventions- und Interventionsformen zu erhalten, damit diesen Gruppen bei Bedarf künftig eine bessere psychosoziale Betreuung zur Verfügung gestellt werden kann.

Teresa Enke: „Mit großem Wohlwollen hat der Vorstand nach einer positiven Beurteilung des Antrages durch unser Kuratorium diesem Vorhaben zugestimmt. Wir erhoffen uns, wichtige Schlüsse für mögliche Interventionen zu erhalten.“ Weitere Informationen zu dieser Studie können hier eingesehen werden.