Am Samstag, dem 10. November 2012, jährte sich der tragische Tod des ehemaligen Nationaltorhüters Robert Enke zum dritten Mal. Auch Jahre nach seinem Tod bleibt Robert Enke vielen Menschen nicht nur als herausragender Torwart, sondern aufgrund seines großen sozialen Engagements und seiner Menschlichkeit genauso als einzigartige Persönlichkeit in Erinnerung.

Um ihm an seinem dritten Todestag zu gedenken, gründete die Robert-Enke-Stiftung die virtuelle Gedenkveranstaltung „ROBERT gedENKEn“ auf der Social-Media-Plattform „Facebook“, an der sich zehntausende Nutzer beteiligten. Des Weiteren hatten sich sowohl die Mehrzahl der Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga, deren Torhüter sowie DFB-Nationalspieler dazu bereit erklärt, am 10. November mit einem Facebook-Eintrag an ihren einstigen Kollegen zu erinnern. Hiermit demonstrierte die große Fußballgemeinde einmal mehr eindrucksvoll ihre Solidarität gegenüber der Stiftung und damit verbunden die gesellschaftliche Verantwortung, das Krankheitsbild der Depression zu enttabuisieren. Jenes kann im Hinblick auf die für die Robert-Enke-Stiftung wichtige Öffentlichkeitsarbeit als ein sehr positives Zeichen gewertet werden. Denn verfolgen in der Zwischenzeit circa 100.000 Menschen die Stiftungsarbeit auf Facebook (www.facebook.com/RobertEnkeStiftung).

Seit ihrer Gründung im Januar 2010 hat die RES viele Maßnahmen und Institutionen gefördert, die der Aufklärung, Behandlung und der Erforschung von Depressionen oder Kinderherzkrankheiten dienen. In diesem Zusammenhang erhielt sie am 06. November 2012 zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) sowie dem Universitätsklinikum Aachen für das Referat „Sportpsychiatrie / -psychotherapie“ die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2012“. Auf diese Weise würdigte eine unabhängige Expertenjury des von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank realisierten Wettbewerbes „365 Orte im Land der Ideen“ unter anderem den Aufbau eines qualifizierten Netzwerkes von Psychiatern und Psychotherapeuten, die sich bundesweit an acht Standorten intensiv um psychisch erkrankte Leistungssportlerinnen und Leistungssportler kümmern.

Um Robert Enke zu gedenken, besuchte Teresa Enke, Vorstandsvorsitzende der RES, am Todestag gemeinsam mit Vertretern der Stiftung das Grab ihres Mannes und legte dabei Trauergestecke nieder.