Am Donnerstag, den 25.08.2011, trafen sich die Gremien der Robert-Enke-Stiftung zu einem Sitzungstag in der DFB-Zentralverwaltung in Frankfurt am Main. So galt es am Vormittag zunächst einmal für den Vorstand, das laufende Stiftungsgeschäft zu besprechen. Wesentliche Bestandteile dieser regelmäßig stattfindenden Sitzungen sind vor allem die Diskussion und Entscheidung von bzw. über verschiedenste Förderanträge.

Anschließend folgte dann die mittlerweile dritte Stiftungsratssitzung unter Beteiligung von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sowie dem Präsidenten des Ligaverbandes Dr. Reinhard Rauball. In dieser wurde der durch Schatzmeister Karl Rothmund vorgelegte Jahreshaushalt 2010 vom Stiftungsrat genehmigt und der Vorstand somit entlastet. Im Hinblick auf die bisherige Stiftungsarbeit, welche man ebenfalls im Rahmen dieser Sitzung analysierte, zeigten sich Zwanziger und Rauball äußerst zufrieden.

In diesem Zusammenhang fanden die fundamentalen Tätigkeiten, wie die Finanzierung einer Psychologenstelle zur Betreuung der Eltern herzkranker Kinder an der Medizinischen Hochschule Hannover im Bereich der Kinderherzkrankheiten, die beiden festen Kooperationen mit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde sowie dem Bündnis gegen Depression in der Region Hannover im Themenfeld Depression und schließlich, hinsichtlich der speziellen Thematik Depression im Leistungssport, die Erschaffung einer entsprechenden Koordinationsstelle an der Sporthochschule Köln viel Anklang beim Stiftungsrat. Darüber hinaus war dieser ebenso überzeugt von der kontinuierlichen Öffentlichkeitsarbeit, im Zuge diverser Einzelprojekte und Veranstaltungen, mit welcher die Stiftung insbesondere die von Teresa Enke mehrfach angesprochene Enttabuisierung des Themas Depression Schritt für Schritt vorantreiben möchte. Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer sehr erfreut über die bisherige Entwicklung, so dass die Robert-Enke-Stiftung hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann.