„Öffentlichkeits- bzw. Aufklärungsarbeit macht einen großen Teil unserer Tätigkeiten aus.“ sagt Jan Baßler, Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung. Dementsprechend trat er dem Angebot des 69-jährigen Lebensberaters Dieter Morawietz, der im Zuge einer Pilgerwanderung an Robert Enke erinnern und auf die Stiftung aufmerksam machen wollte, mit Interesse entgegnen. Nach einer kurzen Abstimmung hinsichtlich Aufbau und Inhalt einigten sich die beiden darauf, Morawietz‘ diesjährige Wanderung von Hamburg nach Hannover unter das Thema „Robert-Enke-Gedächtniswanderung“ zu stellen.

Nachdem die organisatorischen Dinge abgehandelt waren, machte sich Dieter Morawietz am 09.05.2011 gemeinsam mit seinem Mitstreiter Frank Sebold auf, den rund 200 km langen Jakobsweg durch die Lüneburger Heide zu beschreiten. Ausgestattet mit entsprechendem Informationsmaterial über die Stiftung starteten die Pilgerwanderer von der St.- Jacobi-Kirche in Hamburg und zogen u.a. über Fleestedt, Schneverdingen, Soltau sowie Schwarmstedt bis nach Hannover, wo sie schließlich am 17.05.2011 eintrafen. Während der Tour versuchte Dieter Morawietz auf seinen einzelnen Stationen im Rahmen von Gesprächsrunden das Krankheitsbild Depression ins Blickfeld der Menschen zu rücken und in diesem Zuge natürlich auch auf die Robert-Enke-Stiftung aufmerksam zu machen.

Insgesamt trafen Morawietz und Sebold auf Ihrem Weg auf großes Interesse. So wurden sie bspw. am 13.05.2011 vom Wietzendorfer Bürgermeister Uwe Wrieden im Rathaus empfangen. Mit dabei waren Ute Leimcke-Kuhlmann aus Celle, Mitinitiatorin des Jakobusweges durch die Lüneburger Heide sowie Pastor Achim Blackstein, der auch die beiden Pilgerpässe abstempelte. Stiftungs-Geschäftsführer Jan Baßler freute sich sehr über die Unterstützung der Wanderer, die seinen Worten zufolge, „wieder ein Stück mehr Aufmerksamkeit für das Thema Depression und somit unsere Stiftung geschaffen haben.“